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Eine Handaufzucht wird nötig, wenn man bemerkt, dass die Chinchillamutter zu wenig oder gar keine Milch für die Babys hat, oder wenn in seltenen Fällen das Muttertier nach
der Geburt verstirbt. Bei Mehrlingsgeburten (3-4 Junge), kann es nötig werden zuzufüttern. Dabei muß man die Babys nicht von der Mutter trennen.
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Als Milchersatz verwende ich ausschliesslich Katzenaufzuchtsmilch, die es in Pulverform im Zoofachhandel zu kaufen gibt. Die Milch wird genau nach Packungsbeilage
zubereitet und den Babys zu Anfang auf dem Rücken liegend mit einer Pipette oder Spritze (ohne Nadel) in das Schnäutzchen getreufelt. Das Chinchillababy darf sich dabei keinesfalls verschlucken.
Später nehmen die Babys die Nahrung freiwillig und machen mit lautem Geschrei auf sich aufmerksam, wenn man als Chinchillaersatzmutter nicht schnell genug die Milch zubereitet. In den ersten Tagen
füttere ich tagsüber stündlich (in der Nacht nur einmal) einige Tröpfchen Milch. Damit die Kleinen nicht auskühlen, lege ich eine nicht zu heiße Wärmflasche mit in den Babynotfallkäfig. Nach zwei
bis drei Wochen biete ich den Kleinen schon Pellets, Haferflocken und Heu an, damit sie sich langsam an festes Futter gewöhnen. Mit der Handaufzucht klappt es nicht immer, aber man darf nicht den
Mut verlieren. Damit bei Einzeltieraufzuchten die Babys nicht vergessen, dass sie Chinchillas sind und damit sie das Sozialverhalten der Großen erlernen können, setze ich die Babys nur unter Aufsicht für
eine Stunde am Tag zu ihren Eltern. Ich habe mit dieser Methode noch keine Chinbabys verloren.
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Hier seht Ihr “Frosty” mein absoluter Liebling, er ist jetzt einer meiner größten Chinchillas mit fast 850 gr.und topfit!
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Seine Mutter und seine Schwester starben bei der Geburt, “Frosty” habe ich sogar jeden Tag mit zur Arbeit genommen um seinen riesigen Hunger zu stillen!
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Das ist “Frosty” heute,ein richtiges Prachtexemplar,bin mächtig stolz auf meinen Dicken!
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